Archive of ‘coming up’ category

08.05.2020 – Miki Yui, Stijn Hüwels

frameless 26
Freitag, 08. Mai 2020
Ort: MUG im Einstein | Einsteinstrasse 42 | 81675 München
Beginn: 20:00 Einlass: 19:30 Eintritt frei

Miki Yui (JP/DE)
Stijn Hüwels (BE)

Miki Yui ist sowohl in der Bildenden Kunst als auch in der Musik beheimatet und für ihren minimalistischen und organischen Ansatz bekannt. Von einem zarten, winzigen Zischen bis zu einem fernen Summen werden elektronische Klänge und Feldaufnahmen mit einer narrativen Spannung in die Musik eingewoben.
Bei frameless spielt Miki Yui ihr neues Set, subtil und tief hypnotisch.
Ebenfalls mit Field Recordings arbeitet Stijn Hüwels (Slaapwel Records). Er hat sich dem Erforschen von Klang und Materialeigenschaften verschrieben und bringt seine Musik in eine Form der Ruhe, in der Ungeklärtes seinen Raum bekommt.
Bei frameless wird er aus seinem Album Tomodachi (jap. für ‚Freunde‘) spielen, für das er zehn befreundete Musiker um Soundschnipsel bat. Entstanden ist ein vielschichtiges Album und ein Beweis für das scheinbare Klischee, dass Freundschaft oft keine Worte benötigt.
frameless26 wird hypnotisch!

Stijn Hüwels, Foto: Jolien Chielens

Miki Yui, FOTO SCHIKO

22.04.2020 – Sylvain Chauveau, Britton Powell, Eginhartz Kanter

frameless 25
Mittwoch, 22. April 2020
Ort: MUG im Einstein | Einsteinstrasse 42 | 81675 München
Beginn: 20:00 Einlass: 19:30 Eintritt frei

Sylvain Chauveau (FR)
Britton Powell (US)
Medienkunst: Eginhartz Kanter (DE/AT)

Bei frameless25 wird der legendäre Sylvain Chauveau, in den für ihn charakteristischen stillen Tönen im Licht der experimentellen Musik ein neues Klavierprogramm präsentieren.
Britton Powell aus New York ergänzt den Abend durch seine multimediale Soundperformance, in der er sich mit einer hyperbeschleunigten Welt auseinandersetzt. Zwei sehr unterschiedliche Ansätze, die auf ihre eigene Weise den herausfordernden Zeitbegriffen unserer Gegenwart etwas entgegensetzen.
Eginhartz Kanters Videoarbeit ‚taking away‘ zeigt die Gassen der Millionenmetropole Tokyo in der Nacht. Die apokalyptisch anmutenden Szenerien der Stille werden durch eine unerwartete Intervention jäh unterbrochen. Ein seltsames Objekt bewegt sich langsam durch die Bildausschnitte und stört den nächtlichen Frieden.

Britton Powell

Sylvain Chauveau, Foto: Thomas Jean Henri

Eginhartz Kanter: taking away, Videostill

03.04.2020 – Dullmea, Thomas Ankersmit, Graeme Arnfield

frameless 24
Freitag, 3. April 2020
Ort: MUG im Einstein | Einsteinstrasse 42 | 81675 München
Beginn: 20:00 Einlass: 19:30 Eintritt frei

Dullmea (ES)
Thomas Ankersmit (NL)
Medienkunst: Graeme Arnfield (GB)

Mit frameless24 starten wir echohaft ins neue frameless Jahr. Dabei wird die spanische Experimentalmusikerin Dullmea die Horizonte von Synthesizern und ihrer Stimme ausloten.
Thomas Ankersmit beschäftigt sich mit den speziellen akustischen Beschaffenheit des Raums. Seine Performance ergründet das Wesen des Echos, ist stark ortsabhängig und immer neu – jeder seiner Auftritte eine Premiere.
Auch in Graeme Arnfields Videoarbeit Sitting in Darkness dröhnt und hallt es am Himmel. Zuschauer suchen ihre Handies und filmen den Himmel ab auf der Suche nach der Quelle des Geräuschs. ‚I hope the camera picks this up‘ – Sitting in Darkness erforscht die virale Verbreitung von Fakes und die zweifelhafte Authentizität zeitgenössischer Bilder.

Dullmea

Thomas Ankersmit, Foto: Mich Leemans

Graeme Arnfiels: Sitting in Darkness, Videostill